DGNB-Preis für das Schmuttertalgymnasium Diedorf

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DGNB-Preis für das Schmuttertalgymnasium Diedorf

Hohe Auszeichnung für das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf: Der „DGNB Preis „Nachhaltiges Bauen“ geht dieses Jahr ins Augsburger Land

Der Preis für „Nachhaltiges Bauen“ wird von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Kooperation mit der der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) verliehen.  In Abstimmung mit Landrat Martin Sailer nahm Kreisbaudirektor Frank Schwindling an der Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages in Düsseldorf teil. Das Schmuttertal-Gymnasium ist der Sieger des DGNB-Preises „Nachhaltiges Bauen“ 2016! Stolz konnte Schwindling den Deutschen Nachhaltigkeitspreis, die „Kugel“, aus den Händen von Bundesbauministerin Dr. Barbara Hendricks entgegennehmen. Schwindling war überwältigt: „Damit ist das Schmuttertal-Gymnasium nicht nur Deutschlands nachhaltigstes Schulgebäude, sondern auch das nachhaltigste Gebäude Deutschlands 2016!“

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Prof. Ing. Alexander Rudolphi übergeben den Preis für „Nachhaltiges Bauen 2016“ an Kreisbaumeister Frank Schwindling (Mitte).

Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Prof. Ing. Alexander Rudolphi übergeben den Preis für „Nachhaltiges Bauen 2016“ an Kreisbaumeister Frank Schwindling (Mitte).

Die Jury musste unter ca. 100 zum Wettbewerb eingereichten Gebäuden aus ganz Deutschland auswählen. Sie begründete ihre Entscheidung im Wesentlichen damit, dass das von der Architektengemeinschaft Florian Nagler, München und Hermann Kaufmann aus Dornbirn geplante Gymnasium auf vorbildliche Weise den ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen der Zeit begegne. Die Architektur des Schulgebäudes verbinde eine äußerst gelungene Gestaltung mit hoher Innovationskraft. Das Schmuttertal-Gymnasium Diedorf sei ein Gebäude mit Plusenergiestandard, errichtet in Modulbauweise, um eine Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen des pädagogischen Konzepts zu ermöglichen. Das Ensemble, bestehend aus vier Gebäuden, füge sich in herausragender Weise in die Landschaft am Rand des Naturparks Augsburg ein. Durch die Holzkonstruktion komme ein nachwachsender Baustoff zum Einsatz, der nur wenig graue Energie benötige und eine gute CO²-Bilanz ermögliche. Der Modellcharakter des Gymnasiums basiere nicht nur auf seiner hervorragenden energetischen „Performance“ sondern hauptsächlich darin, dass es gelungen sei, eine spannende Lernlandschaft mit einer vorbildhaft neuen Entwurfs- und Herstellungsmethodik zu gestalten. Modulbauweise und Vorfertigung seien beliebte Schlagworte in der Debatte um eine kostengünstige Systembauweise für die großen Bauaufgaben unserer Zeit: Wohnungsbau und Bildungsbauten. Mit dem Schmuttertal-Gymnasium werde vorbildhaft aufgezeigt, dass diese Herstellungsmethodik nicht zu einem bloßen Funktionsbau führen müsse, sondern gute, spannende und flexible Raumkonfigurationen ermögliche. Landrat Martin Sailer freut sich über den Preis: „Nur der Gestaltungskraft und dem unermüdlichen und äußerst engagierten Einsatz aller an der Planung und dem Bau Beteiligten ist diese großartige Auszeichnung zu verdanken. Das Schmuttertal-Gymnasium hat damit Vorbildfunktion weit über die Grenzen des Bildungslandkreises Augsburg hinaus.”

(Quelle: Landratsamt Augsburg, Pressemitteilung 05.12.2016)

(Foto: Ralf Rühmeier, Berlin)

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