„Ohne Kommunikation ist alles nichts“ – Unternehmen tauschen sich zur authentischen Nachhaltigkeits-Kommunikation aus

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„Ohne Kommunikation ist alles nichts“  – Unternehmen tauschen sich zur authentischen Nachhaltigkeits-Kommunikation aus

Rund 40 Unternehmens-Vertreter kamen im Rahmen des 2. Unternehmens-Workshops Nachhaltiges Wirtschaften/CSR zusammen, um sich zum Thema „Nachhaltigkeit erfolgreich kommunizieren“ auszutauschen. Neben einem Praxisbeispiel zum Thema unternehmerisches Engagement gab Kommunikationsexpertin Sabine Braun einen Einblick, wie Nachhaltigkeit glaubhaft vermittelt werden kann und welche Stolpersteine es zu beachten gilt.

Der Austausch steht im Mittelpunkt der Unternehmens-Workshopreihe Nachhaltiges Wirtschaften/CSR. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH lud am 12.07.2017 zum zweiten Mal dazu ein, diesmal zum Thema Nachhaltigkeit erfolgreich kommunizieren. Gastgeber war die Ludwig Leuchten GmbH und Co. KG in Mering. Geschäftsführer Florian Möckel gab einen Einblick in sein Unternehmen. Ludwig Leuchten widmet sich bereits seit 65 Jahren der Entwicklung, Fertigung und dem Vertrieb von technischer Beleuchtung. Man findet diese beispielsweise in der Metro von Amsterdam, am Münchener Flughafen oder im Bahnhof Den Haag. Das Unternehmen hat Standorte in Mering und Bergen bei Dresden. Die Fertigung am Stammsitz in Mering wird Ludwig Leuchten zum Jahresende stilllegen, wie das Unternehmen kürzlich bekanntgab.

Ludwig Leuchten bietet in Bergen in Kooperation mit den Lausitzer Werkstätten behinderten Menschen Arbeit in der Produktion und leistet damit einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und Integration behinderter Menschen. Am Standort Mering unterstützt das Unternehmen u. a. die Caritas, die Tafel und die Kleiderkammer, indem sie ihnen die Räumlichkeiten zu einer verminderten Miete zur Verfügung stellt.

 

Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts.

Im Anschluss gab Kommunikations-Expertin Sabine Braun von der Münchener Nachhaltigkeitsberatung akzente einen Einblick in die vielfältigen Formen der Nachhaltigkeitskommunikation. Die – für große Unternehmen gesetzlich festgelegte –Berichterstattung, so stellte sie dar, ist zwar ein wichtiger Bestandteil, aber längst nicht alles. Eine zukunftsorientierte Ausrichtung passiert durch Dialog und Beteiligung. Kommunikation sei nur dann anschlussfähig, wenn es sich an den Informationsbedürfnissen und den Wahrnehmungsgewohnheiten der Zielgruppen ausrichte. Dann aber sei sie ein wichtiges Vehikel, um das eigene Unternehmen bekannt zu machen. Eine Marke wirkt dann sympathisch und schafft Vertrauen. Ihr Fazit: „Kommunikation ist nicht alles, aber ohne Kommunikation ist alles nichts“.

Nach intensivem Input diskutierten die Teilnehmer in einem offenen Austausch zu verschiedenen Themen der Nachhaltigkeitskommunikation. So stellte sich heraus, dass noch längst nicht für jedes Unternehmen ein Nachhaltigkeits-Reporting an erster Stelle steht, eine angepasste Ansprache junger als auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dafür sehr wichtig ist und dass durchaus auch einmal der Austausch mit der Konkurrenz bei bestimmten Problemstellungen hilfreich sein kann.

Die Teilnehmer tauschen sich noch bis in die Abendstunden hinein aus und knüpften Kontakte. Andreas Thiel, Geschäftsführer von der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH zeigte sich sehr erfreut über die gute Resonanz der Veranstaltung:

„Wir freuen uns, dass sich so viel Teilnehmer einen ganzen Nachmittag Zeit genommen haben, um sich über Fragen der Nachhaltigkeit zu informieren. Das zeigt uns, dass wir mit dem Thema auf der richtigen Spur sind.“

Impressionen

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Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH plant am 24.10.2017 Oktober ein größeres Nachhaltigkeits-Event zum Thema „Globalverantwortliche Lieferketten“ sowie die Durchführung der „Wochen der Nachhaltigkeit im Wirtschaftsraum Augsburg“ zwischen Mitte Oktober und Mitte November. Hier werden verschiedenste Wirtschaftsveranstaltungen mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit gemeinschaftlich beworben.

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