Veranstaltungsreihe „Architektur trifft Holz“ zu Gast bei Holzbau Aumann in Ziemetshausen

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Veranstaltungsreihe „Architektur trifft Holz“ zu Gast bei Holzbau Aumann in Ziemetshausen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Architektur trifft Holz“ stellt das Netzwerk Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg regelmäßig interessante aktuelle Gebäude(-vorhaben) vor. Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer und Bauingenieure. In diesem Jahr folgten rund dreißig Gäste der Einladung zur Vorstellung des neuen Bürogebäudes der Firma Holzbau Aumann in Ziemetshausen, einem Mitgliedsunternehmen des Netzwerks. Im Fokus stand hierbei vor allem der Gewerbebau im Passivhaus-Stil. Ein Rundgang durch die Produktionshallen der Aumann Unternehmensgruppe rundete die Veranstaltung ab.

Mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Holzverarbeitung und ein komplettes Leistungsangebot vom Rohholz bis zum fertigen Gebäude: Das zeichnet die Aumann Unternehmensgruppe aus.

Die drei familiengeführten Unternehmen können auf eine langjährige Geschichte zurückblicken und beschäftigen heute am Sitz in Ziemetshausen etwa 100 Mitarbeiter. Das stetige Wachstum der Unternehmensgruppe forderte seinen Tribut, der Raum für die Mitarbeiter wurde knapp. Nachdem alle räumlichen Möglichkeiten voll ausgeschöpft waren, entschieden sich der Inhaber, Theodor Auman, und seine Familie für den Neubau eines Verwaltungsgebäudes. Im Fokus des Gebäudes sollte hierbei jedoch nicht nur die Zweckmäßigkeit stehen, sondern vor allem auch Aspekte der Nachhaltigkeit aufgegriffen werden. Darüber hinaus war ein angenehmes Arbeitsklima für die Mitarbeiter ein wichtiges Anliegen der Inhaberfamilie.

Einen richtigen Ansprechpartner fanden die Aumanns in dem Architekten, Zimmermann und Landwirt Erwin Keck. Mit seiner Gesamtbetrachtung des Zusammenspiels von ökologischer Qualität, Lebenszyklus und Umnutzungsfähigkeit gelang mit dem neuen Verwaltungsgebäude nicht nur ein ökologischer Bau, sondern auch ein Gebäude, welches das Wohlfühl-Klima für die Mitarbeiter im Blick hat, nicht zuletzt mit Blick auf einige Grundprinzipien des Feng-Shui. So sind alle Büros gleich eingerichtet und ausgestattet, ohne Ecken und Kanten. Auf diesem Wege erhielt die familiäre Atmosphäre des Unternehmens spürbar Einzug in das seit 2015 bezogene Gebäude. Verwendet wurde für den Bau im Passivhaus-Stil übrigens zu 95 Prozent Holz aus der Region. Alle am Bau beteiligten Gewerke stammen ebenfalls aus der Region.

Im Anschluss an den Vortrag von Theodor Aumann und Erwin Keck, sowie einem Rundgang durch das Gebäude, folgte eine Besichtigung der Produktionshallen der Aumann Unternehmensgruppe. Hier konnten sowohl alte Werkstätten als auch moderner Holzbau in all seinen Facetten erlebt werden.

Impressionen der Veranstaltung (Fotos: Regine Laas)

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