So will der Landkreis Aichach-Friedberg Dorfkerne beleben

Der Landkreis Aichach-Friedberg erhält im laufenden Jahr mehr Geld. Dieses soll gezielt dafür verwendet werden, die Dorfkerne zu stärken. Welche Gemeinden davon besonders profitieren, lesen Sie hier.

Insgesamt werden dieses Jahr in Bayern zusätzliche 15 Millionen Euro in Infrastruktur und Wohnraum fließen. Der Grund liegt auf der Hand: Der Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen ist hoch. Ebenso braucht es Investitionen in die Verkehrsadern der Region. Davon ist der heimische Landtagsabgeordnete Peter Tomaschko überzeugt. Zusätzlich sollen mit dem Geld aber auch Dorfkerne gestärkt werden. „Die Belebung von Ortskernen schafft attraktive Lebensräume in unserer Heimat und wirkt dem demografischen Wandel gezielt entgegen“, so Landtagsabgeordneter Tomaschko.

Gleichwertige Lebens- und Arbeitsverhältnisse schaffen

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat beschlossen, die Mittel zu erhöhen, und zwar über den Ansatz der Staatsregierung hinaus von rund 27 auf mehr als 36 Millionen Euro. Einschließlich der EU- und Bundesmittel stehen damit für die Förderung der Dorferneuerung bayernweit rund 76 Millionen Euro zur Verfügung. „In diesem Jahr profitieren in unserem Landkreis die Gemeinden Hollenbach, Ried, Petersdorf, Steindorf, Todtenweis und die Stadt Friedberg von Maßnahmen im Rahmen der Dorferneuerung und Flurneuordnung“, sagt Tomaschko.

Projekte schneller umsetzen

Konkret kann das Geld beispielsweise dafür verwendet werden, leerstehende Gebäude zu sanieren und wieder zu nutzen. So soll der Flächenverbrauch für Wohnen und Gewerbe an den Ortsrändern eingedämmt werden. Gleichzeitig wird der Dorfkern – und damit auch der soziale Zusammenhalt – gestärkt. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen Wartezeiten verkürzt und Projekte schneller angegangen werden.

Die ländliche Wirtschaft fördern

Die Regionen in Bayern weiterentwickeln ist nicht nur das Ziel des bayerischen Landtags: Für dieses Ziel wurde 1991 auch das Förderprogramms LEADER ins Leben gerufen. Im Kern geht es darum, die selbstbestimmte Entwicklung von Regionen zu unterstützen. Der Gedanke ist, dass die Menschen vor Ort ihre Heimat selbst zukunftssicher gestalten können. Lokale Aktionsgruppen, sogenannte LAGs, stehen im Mittelpunkt. Sie verbinden kommunale, wirtschaftliche und sozial engagierte Akteure in den jeweiligen Regionen. LEADER gilt als Erfolgsgeschichte, um ländliche Regionen in Bayern weiterzuentwickeln. Zu den Aktionsgruppen 2014- 2020 im Wirtschaftsraum Augsburg zählen das Wittelsbacher Land, Begegnungsland Lech – Wertach und die Regionalentwicklung Augsburg Land West.

Stadt Friedberg (Bild: iStock_manfredxy_nur)

Stadt Friedberg (Bild: iStock_manfredxy_nur)

Von | 2018-04-06T15:09:58+00:00 10. Februar 2018|A³-News, Immobilien|

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