Digitale Innovation: Methoden und Praxisbeispiele auf dem 7. ATTK

Aus dem Programm des 7. Augsburger Technologietransfer-Kongresses

Methoden und Schlüsseltechnologien der Digitalisierung, sowie deren Umsetzung in verschiedenen Projekten und Unternehmen, werden auf dem 7. Augsburger Technologietransfer-Kongress im Stream C des Nachmittagsprogrammes vorgestellt.

Einen inhaltlichen Vorgeschmack erhalten Sie hier:

 

Plattform-Ökonomie und digitale Geschäftsmodellentwicklung im deutschen Mittelstand

Wie der MittelstandsCampus RB14 den deutschen Mittelstand, Forschung und Start-ups vereint, in
gemeinschaftlichen Projekten digitale Geschäftsmodelle entwickelt und Deutschland somit vor dem
Absturz zur verlängerten Werkbank des Silicon Valley schützt.

[Referenten: M. Sc. Christoph Berger, Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Augsburg, und Norman Weiß, ME Industrie]

 

HSA_innos – Innovative Sicherheit für Augsburg

Das Institut für Innovative Sicherheit der Hochschule Augsburg (HSA_innos) besteht aus sechs
Professoren und deren Mitarbeitern. Zusammen engagieren sie sich in Lehre, Forschung und
Industriekooperationen für Themen der Sicherheit. Das Spektrum reicht von Unternehmens- und
Informationssicherheit über die Entwicklung sicherer eingebetteter Systeme bis hin zur Sicherheit
von industriellen Anlagen.

[Referent: Prof. Dr.-Ing. Dominik Merli, HSA_innos, Hochschule Augsburg]

 

CAD-Daten für eindrucksvolle Präsentationen nutzen

Konstruktionsdaten der Ingenieure für 3D-Präsentationen verwenden? Sich in Echtzeit in Gigabytegroßen
CAD-Daten bewegen? Das scheiterte bisher an bezahlbarer Rechner-Leistung. Deshalb
werden für Marketingzwecke weiterhin 3D-Renderings oder Animationen von Grund auf
nachgebaut. Es kommen Programme wie Maya, Cinema4D oder Blender zum Einsatz, in denen
Modelle mit deutlich reduzierter Informationstiefe entstehen. Eine Echtzeit-Navigation mit Blick
unter die Motorhaube ist nicht mehr möglich, weil dort schlichtweg zumeist kein Motor mehr zu
finden ist. Ein direkter Import der CAD-Daten gelingt nicht, weil die hohe Datenmenge nicht sinnvoll
auf sichtbare Elemente gefiltert werden kann. Außerdem scheitert der Import meistens an den nicht
genormten Schnittstellen.
Die Lösung kommt aus der Gaming-Industrie: Mit Hilfe der dort verwendeten Rendertechnologie ist
es nun möglich, CAD-Daten aus fast allen Programmen für eindrucksvolle Präsentationen
heranzuziehen. Damit können auch Modelle, deren Größe die Hauptspeicherkapazität von Standard-
PCs überschreiten, in interaktiver Geschwindigkeit erkundet werden. Das ist eine wichtige
Voraussetzung für die Nutzung von neuen 3D-Präsentationstechniken wie Stereo-Projektion, VRBrille
oder Augmented-Reality-App.
Heinrich Pick, geschäftsführernder Gesellschafter bei elfgenpick und Leiter vom Team pi11, stellt
Präsentations-Lösungen vor, die den Vertrieb bei der Verkaufs-Argumentation unterstützen.
Sporthallen-große Produktons-Anlagen, riesige Gebäude oder Flugzeuge können als Ganzes oder
dynamisch bis auf die kleinste Unterlegscheibe visualisiert werden.

[Referent: Heinrich Pick, elfgenpick GmbH & Co. KG]

 

ZD.B-Innovationslabore –
Unternehmen und Studierende gestalten gemeinsam digitale Innovationen

Um den Prozess der Digitalisierung aktiv zu gestalten und die Chancen der digitalen
Transformation in Bayern zu nutzen, hat die Bayerische Staatsregierung das Zentrum
Digitalisierung.Bayern (ZD.B) ins Leben gerufen. Mit dem ZD.B wurde eine bayernweite
Forschungs-, Kooperations- und Gründungsplattform geschaffen, die verschiedene
Maßnahmen fördert. Eine dieser Maßnahme ist die Einrichtung von Innovationslaboren für
Studierende an Universitäten und Hochschulen, in welchen die Studierenden unter
Anwendung von agilen Software- und Systementwicklungsmethoden in Gruppenarbeit
innovative Prototypen im Bereich Digitalisierung entwickeln.
Das studentische Innovationslabor für „Kollaborative Robotik“ an der Universität Augsburg
adressiert einen neuen und wichtigen Zukunftsmarkt für Bayern. Durch die Bereitsstellung
hochmoderner technischer Infrastruktur (d.h. kollaborative Roboter, Greifer, Roboterhände
und Sensorsysteme) sowie einem fachspezifischen Coaching sind die Studierenden des
Innovationslabors in der Lage neuartige Applikationen im Bereich der Mensch-Roboter-
Kollaboration zu entwickeln. Die Ideen der Projekte stammen dabei vor allem aus
Unternehmen, die den Entwicklungsprozess aktiv begleiten und gestalten können.

[Referenten: Dr. Alwin Hoffmann, ISSE, Universität Augsburg, Prof. Dr.-Ing. Alexandra Teynor, Hochschule Augsburg]

 

Energietransparenz durch Datenanalyse: bit.B als Lösung für den Mittelstand

Ziel des Vortrags ist es, den Teilnehmern aufzuzeigen, welche Vorteile sich durch die Abbildung der Energieverbräuche im Unternehmen ergeben. Zu Beginn wird auf die aktuellen Ausgangslage sowie Herausforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen eingegangen. Im Anschluss wird aufgezeigt, welchen Beitrag Energiemonitoring für den Erfolg dieser Unternehmungen übernehmen kann. Denn ohne eine transparente und solide Grundlage ist keine Datenanalyse möglich. Im dritten Teil der Veranstaltung wird das Energiemonitoring System bit.B vorgestellt, welches ideale Eigenschaften besitzt, Energieverbräuche sowie Prozesse zu visualisieren und Handlungsfelder aufzuzeigen. Zudem besticht das bit.B System durch eine breite Anwendungspalette, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und kann ohne Eingriff im laufenden Betrieb installiert werden.

[Referent: Marco Ebner, Lechwerke AG]

 

Hospital 4.0 – Digitalisierung von Logistikprozessen im Krankenhaus

Als zentraler Bestandteil des Gesundheitssystems erbringen Krankenhäuser gesellschaftlich wichtige
Gesundheitsdienstleistungen. Die medizinischen Kernprozesse werden dabei durch zahlreiche
Logistikprozesse unterstützt, die insbesondere durch hohe Anforderungen hinsichtlich Qualität,
Individualisierung auf einzelne Patienten, Echtzeitreaktionsfähigkeit und Kosteneffizienz
gekennzeichnet sind.
Heutzutage sind diese Logistikprozesse in vielen Krankenhäusern geprägt von Ineffizienz und
Verschwendung, aufgrund historisch gewachsener Strukturen und Papier-gestützten
Anforderungen. Deshalb nehmen Logistik-bezogene Aufgaben in Krankenhäusern einen hohen
Anteil der zur Verfügung stehenden Zeit von Ärzten und Pflegepersonal in Anspruch. Das eigentliche
wertschöpfende Kerngeschäft – die Diagnostik, Behandlung und Pflege des Patienten – wird
hierdurch stark beschnitten.
Ziel des Projekts
In Anlehnung an die Vision der Industrie 4.0 und die Digitalisierung des Gesundheitswesens
verspricht der Einsatz digitaler Technologien durch die Verfügbarkeit relevanter Informationen in
Echtzeit, mittels der Vernetzung aller am Klinikbetrieb beteiligten Akteure und Ressourcen,
erhebliches Potential für eine qualitativ verbesserte und effizientere Krankenversorgung.
Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projektes Hospital
4.0 ist die Weiterentwicklung und beispielhafte Umsetzung von innovativen Logistiksystemen in
Krankenhäusern durch den Einsatz digitaler Technologien. Dies ermöglicht eine Steigerung der
Qualität und Effizienz von Krankenhauslogistikprozessen, woraus sich eine verbesserte Versorgung
der Patienten ergibt.

[Referent: Sebastian Heger, Fraunhofer FIT / FIM]

 

Ausführliche Informationen zum 7. Augsburger Technologietransfer-Kongress, wie z.B. den Programmflyer oder auch die Online-Anmeldung finden Sie unter www.technologietransfer-kongress.de .

 

 

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