Bayerische Forschungsstiftung fördert nachhaltigen Leichtbau in Friedberg

Am 16. Mai 2018 überreichte die Bayerische Forschungsstiftung einen Förderbescheid an Christian Egger, CEO der AUTEFA GmbH. Somit stehen 492.700 Euro für die Entwicklung innovativer Vlieswerkstoffe im Multi-Material-Ansatz zur Verfügung. Die Bayerische Forschungsstiftung fördert nun den nachhaltigen Leichtbau mit Faserverbund-Vlieswerkstoffen in Friedberg.

Die Gelder fließen in das Projekt CaRMA – Carbonfaser Recyclingvliese im Multi-Material-Ansatz. Im Projekt arbeitet das Fraunhofer IGCV mit den Firmen Autefa Solutions, GMA-Werkstoffprüfung und KALEX Engineering zusammen. Die Zusammenarbeit überzeugt auch Finanz- und Heimatstaatssekretär Hans Reichart: „Leichtbau, z. B. für die Elektromobilität, ist ein topaktuelles Thema. Die hierfür geeigneten Materialien aus Carbonfasern sind in der Produktion eine Herausforderung und im Recycling noch viel mehr. Wir möchten in Bayern nachhaltige Produkte schaffen, deshalb gehört eine hochwertige Wiederverwertung von Carbonfasern dazu. Dieser Herausforderung stellt sich ein starkes Team aus Schwaben“

Nachhaltiger Leichtbau und innovative Vlieswerkstoffe aus Friedberg

Die Kurzbeschreibung CaRMA steht für die Entwicklung innovativer Vlieswerkstoffe im Multi-Material-Ansatz. Schließlich ermöglichen diese Vlieswerkstoffe eine kostengünstige Produktion von Faserverbundbauteilen im leistungsfähigen Leichtbau-Design. Christian Egger, CEO von Autefa Solutions erklärt: „Der Einsatz von Multi-Material-Vlieswerkstoffen aus Carbon ist zukunftsweisend. Carbon erreicht höchste Stabilität und Zugfestigkeit, ist extrem leicht und auch auf kleinster Fläche stabil. Wir verbinden diese Carbon-Eigenschaften mit den typischen Vorteilen von Vliesstoffen. Zusammen mit unseren Konsortialpartnern bringen wir Erfahrung und Kompetenz in das CaRMA-Projekt und entwickeln Faserverbundbauteile für ein industriell nutzbares Leichtbau-Design.“

Neben den recycelten Kohlenstofffasern werden zudem auch andere Fasern verwendet. Als zweite Faserkomponente werden beispielsweise Naturfasern, Glasfasern oder Aramidfasern in den Vliesstoffe integriert. Hierdurch entstehen innovative Verbundstrukturen mit mechanischen, thermischen und elektrischen Eigenschaften. Diese Eigenschaften passen sich anschließend entsprechend der Anwendung an.

Innovationsförderung aus Bayern

Die Bayerische Forschungsstiftung wurde 1990 gegründet. Seit der Gründung bewilligte die Forschungsstiftung bereits 864 Projekte mit rund 562 Millionen Euro. Jährlich liegen der Stiftung Projektanträge mit einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen Euro vor. Neben den Projektgeldern werden zudem auch Stipendien für internationale Zusammenarbeit von Forschern und (Post-)Doktoranten vergeben. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft führte zu einem Gesamtbeitrag zur Innovationsförderung von rund 1,234 Milliarden Euro.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close