Nachgefragt! Azubis über ihre Ausbildungswahl pro Mensch

A³ entwickelt sich mit dem neuen Universitätsklinikum in den kommenden Jahren zur Gesundheitsregion. Gelegenheit, die Pflege- und Sozial- Branche und seine verschiedenen Facetten zu skizzieren.

Nachgefragt! Azubis über ihre Ausbildungswahl "pro Mensch". Janina Steiner & Nina Bruckdorfer der Evangelsichen Dakonissenanstalt Augsburg. Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Janina Steiner & Nina Bruckdorfer machen eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bei der Evangelischen Diakonissenanstalt Augsburg.

Warum habt ihr euch für die Gesundheits- und Sozialbranche entschieden?

Wir sind in einer Branche, die immer gebraucht wird, sprich die Nachfrage ist da. Zudem ist das Persönliche, sprich die Arbeit mit Kindern, sehr bereichernd. Zudem haben wir gute Perspektiven und können bspw. ein soziales Studium machen, bei dem unsere Ausbildung anerkannt wird.

Wie sieht euer Arbeitsalltag aus?

Derzeit absolvieren wir unser Blockpraktikum in einer Jugendeinrichtung bzw. Hort. Der Unterricht ist zudem sehr praxisorientiert, bestehend aus vielen Fallbeispielen oder Rollenspielen. Es wird auch viel Wert auf den musischen und kreativen Bereich gelegt und kann bspw. kostenlos Gitarre lernen und dies in der täglichen Arbeit zum Einsatz bringen.

Niclas Litzel macht eine Ausbildung als Sozialversicherungsfachangesteller bei der AOK Bayern – Die Gesundheitskasse

Was reizt dich besonders an deinem Ausbildungsberuf?

Der Beruf ist sehr abwechslungsreich, da jeder Kunde anders ist und auch jeder Tag anders verläuft. Ich  finde es besonders spannend, dass man in jeden Bereich hineinschnuppern darf.  Alle paar Wochen wechselt man so in die verschiedenen Abteilungen. Hier ist von Kundenbetreuung über Beitragsberechnung, Marketing und Vertrieb alles dabei.

Warum hast du dich für die Gesundheits- und Sozialbranche entschieden?

Für mich ist die Gesundheits- und Sozialbranche eine Branche mit Zukunft und tollen Weiterentwicklungsmöglichkeiten.  Außerdem war mir schon immer wichtig, mit Menschen zu arbeiten und ihnen helfen zu können.

Nachgefragt! Azubis über ihre Ausbildungswahl "pro Mensch". Niclas Litzel von der AOK Bayern - Die Gesundheitskasse. Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Nachgefragt! Azubis über ihre Ausbildungswahl "pro Mensch". Sophia Plendl vom Klinikum Augsburg. Bild: privat

Sophia Plendl macht beim Klinikum Augsburg eine Ausbildung zur Hebamme.

Was reizt dich besonders an deinem Ausbildungsberuf?

Es reizt mich, dabei zu sein, wenn ein neues Leben geboren wird. Von der ersten Sekunde und vom ersten Atemzug an – das ist das natürlichste und kraftvollste Ereignis auf dieser Welt.

Warum hast du dich für die Gesundheits- und Sozialbranche entschieden?

Wir Menschen sind alle die Wunder dieser Welt, daher ist es mir sehr wichtig auch in meinem Beruf immer im direkten Kontakt mit Menschen zu stehen. Als Hebammen haben wir die Möglichkeit durch gute Betreuung, Fachwissen und angemessene Interventionen den bestmöglichen Start für das Mutter und Kind zu geben.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitsalltag ist immer eine Überraschung, natürlich ist die essentielle Aufgabe einer Hebamme die Begleitung der Frau und ihres Partners unter der Geburt, aber auch Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen mit ihren Neugeborenen sind große Aufgabenbereiche. Eine Hebamme hat nie einen richtigen „Arbeitsalltag“, man nie weiß, was einen erwartet. Deswegen ist der Beruf wahnsinnig spannend und aufregend.

Stefanie Jacobi macht eine Ausbildung bei der AWO Arbeiterwohlfahrt zur Altenpflegerin.

Was reizt dich besonders an deinem Ausbildungsberuf?

Man hat in diesem Berufssegment gute Aufstiegsmöglichkeiten und viele andere Bereiche, falls man doch die Richtung wechseln möchte. Gerade die Arbeit mit dementiell veränderten Menschen macht mir sehr viel Spaß. Man arbeitet sehr Biographie bezogen, die oft interessant sind, um besser auf den Menschen eingehen zu können und ihn zu verstehen. Außerdem entsteht trotz Alltag keine Langeweile und jeden Tag wartet eine neue Herausforderung auf mich.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Jetzt im dritten Lehrjahr darf ich sogar die Schichtleitung eigenständig übernehmen, Medikamente einteilen, die Pflegedokumentation selbstständig erfassen, Gespräche mit den Ärzten oder auch Angehörigen führen. Damit ich mich sicher fühle ist während der Ausbildung trotzdem immer eine Altenpflegefachkraft vor Ort. Das ist ein echter Vorteil an der Ausbildung, dass man nach und nach alle Aufgaben erhält und so mehr Verantwortung bekommt.

Nachgefragt! Azubis über ihre Ausbildungswahl "pro Mensch". Stefanie Jacobi der AWO Arbeiterwohlfahrt. Bild: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH
Das neue ahochdreiMagazin Ausgabe Fachkräfte ist erschienen. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Lesen Sie die Interviews in voller Länge in unserem Magazin. Die Ausgabe mit dem Schwerpunkt Fachkräfte widmet sich unter anderem der Herausforderung Digitalisierung und Fachkräften im regionalen Gesundheitswesen.

Von | 2018-07-17T10:42:47+00:00 19. Juli 2018|Allgemein, Fachkräfte, Publikationen, Regio-Blog|

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