So schont BMK Ressourcen

„Umbauen statt neu produzieren“ so lautet das Motto der BMK electronic services GmbH. Als Teil des Mutterkonzerns BMK Group kümmert sich die BMK electronic services GmbH um die Reparatur von elektronischen Baugruppen und Systemen. Das spart nicht nur Material, sondern optimiert zudem die Produktnutzungsphase.

Der Impuls stammte von den BMK Kunden. Denn diese wünschen sich zunehmend ökonomische und ökologische Verbesserungen im industriellen Umfeld. Als die Nachfrage nach einem sogenannten komplett Lifecycle-Managements stieg, entschied BMK einen After-Sales-Komplettservicepartner auszugründen. Das schont Ressourcen, und zwar im Sinne von Rework und Repair.

Zurzeit beschäftigt die BMK electronic services GmbH rund 80 Mitarbeiter in der Elektrotechnik- und Elektroindustrie-Branche. Zu den Kunden zählen vor allem anspruchsvolle Business-to-Business (B2B)-Kunden für elektronische Baugruppen und Systeme. Um die BMK services im Jahr 2001 auszugründen, half ein ausgeklügeltes Prozessmanagement. Dabei sollte diese weiterhin in die bestehende Infrastruktur eingebunden werden. Dies geschieht beispielsweise durch die Nutzung bestehender Produktionshallen für die Fertigung und Reparatur. Das hat nicht nur organisatorische Vorteile, so kann auch auf das bestehende Know-how der BMK Group zurückgegriffen werden.

Diesen Tätigkeiten geht die BMK electronic services GmbH nach

Die BMK electronic services GmbH ist Spezialist für Repair and Rework. Gemeinsam mit den Kunden werden optimale Modelle zur Abwicklungslogistik entwickelt und mit wirtschaftlichen Reparaturstrategien verzahnt. So entstehen individuell auf den Kunden angepasste Lösungen zur Wiederverwertung von Baugruppen.

Zu den Reparaturstrategien zählen beispielsweise die Wiederverwendung von Baugruppen, die Nachproduktion von Geräten und Systemen aus Ersatzteilen, Langzeit-Stock-Management, die Beschaffung von abgekündigten Bauteilen, RoHs Coform Upgrades von Bauteilen und die Verwaltung wie auch Wartung von End-of-Life-Produktionsmitteln. Ob es sich um Herstellungsfehler, Hochrüstung oder Einzelkorrekturen handelt, der Grund der Reparatur spielt dabei keine Rolle.

So profitieren BMK und deren Kunden von der Reparatur elektronischer Baugruppen und Systeme

Um sich als Spezialist durchzusetzen, hat BMK in Know-how zur Fehleranalyse bei Baugruppen und in den Maschinenpark investiert. Außerdem wird Spezialwerkzeug benötigt, um die Reparaturen effizient durchführen zu können. Durch eine gezielte Reparatur fallen deutlich weniger Ausschussprodukte an. Das spart rund 40.000 Baugruppen und vermeidet Abfälle. Zudem fällt die Neuproduktion bestehender Teile weg.

Das wirkt sich positiv auf elektronische Bauteile aus und spart Konfliktrohstoffe, wie Wolfram, Gold, Coltan und Zinn. Der Produktwert bleibt erhalten und die Lebensdauert wird verlängert. Außerdem sichert das die Versorgungssicherheit der Kunden. Und zwar durch die ständige Verfügbarkeit von Ersatzteilen.

Und auch die Umwelt profitiert durch die Maßnahmen von BMK. Durch die Einsparung von CO2 leistet die BMK Group einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Das Unternehmen steigert die Attraktivität und die Vorteile wirken sich zudem positiv auf die Kunden aus. Denn diese reduzieren nicht nur ihre Entsorgungskosten für Altgeräte, sondern sparen gleichzeitig Kosten bei der Anschaffung von Neuware.

„Ressourceneffizienz bedeutet für uns: Im Lifecycle eines elektronischen Produktes die Umweltkosten mit zu berücksichtigen. Die Welt bewegen ohne die Erde zu verbrauchen.“

Das empfiehlt BMK anderen Unternehmen

Um Ressourceneffizienz dauerhaft in das eigene Unternehmen zu integrieren, empfiehlt BMK  After-Sales-Dienstleistungen. Diese können entweder direkt in das eigene Unternehmen eingegliedert werden. Hierbei stehen die technischen Anforderungen im Mittelpunkt, denn diese sind essenziell. Eine andere Möglichkeit ist der Einsatz von professionellen Partnern. BMK investiert daher konstant in neuste Technologien. Zusätzlich kooperiert das Unternehmen mit verschiedenen Herstellen.

Ein weiterer Aspekt ist die Kommunikation mit der Belegschaft. Der Belegschaft sollte  bekannt sein, dass Ressourceneffizienz ein Teil der Unternehmenskultur ist. Um das stetig wachsende Wissen kontinuierlich auszubauen und weiterzugeben, eignen sich jährliche Audits, die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wie auch Weiterbildungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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