Vom Gebäude – zum Quartier – zum Menschen

A³ Wirtschaftsraum Augsburg als Aussteller auf dem BIK Bayerischer Immobilienkongress 2018

Auf dem achten Bayerischen Immobilienkongress in München wurden beispielhaft Projektentwicklungen und innovative, zukünftige Ideen aufgezeigt. A³ war zum dritten Mal als Aussteller dabei. Spannende Impulse kamen von zahlreichen Vertretern der privaten Immobilienwirtschaft. Einen guten Überblick über den politischen Maßnahmenkatalog bot Staatsministerin Ilse Aigner in ihrer Eröffnungsrede.

Wie an vielen anderen Standorten ist in München die Zeit der durchgängig großen Flächenentwicklungen nicht mehr gegeben. Innovative Konzepte, auch im Austausch mit den Kommunen, sind heutzutage gefragt. Themen, welche die Immobilienbranche vor allem bewegen, sind der Fachkräftemangel, Genehmigungsverfahren, die Kommunikation mit Behörden und die sich ändernden gesetzlichen Vorgaben. Hinzu kommen die Aspekte Mietpreise und Nachverdichtung. Dies hat eine Umfrage des BFW Bayern bei seinen Mitgliedern ergeben.

Lösungen für die Zukunft

Die Zahl der Herausforderungen ist groß. Der BFW arbeitet mit seinen Mitgliedern daran, ein gesundes Wachstum zu fördern und die Rahmenbedingungen positiv zu beeinflussen; wie auch die bereits erfolgte erfolgreiche Verhandlung einer SoBoN-Regelung für München oder in Bezug auf die aktuelle Entwicklung eines Mobilitätskonzepts. Und Wachstum kann positive Impulse setzen und ermöglicht erst Entwicklung. Umso mehr liegt es also im Interesse des BFW, ein gesundes Wachstum zu fördern, das ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber Mensch und Umwelt impliziert, wie Andreas Eisele, der Präsident des BFW in seinem Grußwort betonte.

In der Zukunft werden Lösungen für Quartiere, ganze Stadtteile und unser ganzes Gemeinwesen gefragt sein. Gute Beispiele wurden auf dem Kongress vorgestellt. Diese reichten von „Wohnen über dem Supermarkt“ oder „flexible workspace“, über die „Transformation alter Gewerbebrachen in ein städtisch urbanes Quartier“ bis hin zu Beispielen mit organischer Architektur. Diese zeigten auf, wie sich die Themen Wohnen und Arbeiten in Zukunft stärker vermischen. Beispielsweise in Landsberg am Lech entwickelt Ehret + Klein das Projekt „Urbanes Leben am Papierbach“. Gemeinsam mit der Stadt schufen sie eine SoBoN-Richtlinie. Zahlreiche Architekturbüros wurden über einen Wettbewerb beteiligt, um in Verantwortung gegenüber der Altstadt vielfältige Gebäude zu generieren. Zu den innovativen Aspekten zählte auch eine App für die Arealsmobilität.

Mehr vernetzen als „nur“ bauen

Die Gäste speisten auf dem BIK ihre Meinungen über eine App ein. In der Frage, was wir brauchen, um mehr bezahlbaren Wohnraum in Bayern zu bekommen, waren sich die Besucher einig: weniger kostensteigernde Vorschriften und Auflagen. Das Trendbarometer der Referenten zeigte diese Zukunftsthemen auf: Arbeits- und Wohnwelten nähern sich an; die Verdichtung mit lebendiger Durchmischung nimmt zu (Herausforderung Lärmkontingente); Digitalisierung ist im Kommen; Immobilien/Quartiere müssen zusätzliche Services für Bewohner und Unternehmen abbilden; Sharing ist das neue Besitzen (Gemeinschaftsräume, gemeinsame Mobilitätskonzepte, Tauschbörsen, etc.). Zuletzt hieß es, dass die Immobilienbranche interdisziplinärer werden müsse und Lösungen seien gefragt, die das Wohnen langfristig bezahlbar machen. Eine Besonderheit sei zudem, dass die Komplexität der Projekte zunehme und mehr Zeit nötig sei, um Kommunikation gegenüber Bürgern und der Politik zu betreiben, die Bürgerbeteiligung steigt (sie werden aktiver und wollen stärker involviert werden).

Mehr über den BIK des BFW: Link

Mehr über die (Immobilien-)Services der regionalen Wirtschaftsförderung: Link

Von |2018-08-01T09:07:45+00:0025. Juli 2018|A³-News, Immobilien, Regio-Blog, Regionalmarketing / Standortmarketing A³|

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