Detektivarbeit mittels Elektronenmikroskopie: Lösung aus Augsburg

Im Zuge hochtechnologisierter und komplex verzweigter Produktionsketten sind es oft die kleinen Dinge, wie z. B. Verschmutzungen, lokale Defekte und feine Risse, die große Auswirkungen zeigen und zu einer nicht hinnehmbaren Qualität bei Produkten führen. Die Suche nach den Entstehungsorten solcher Anomalien gestaltet sich oft als äußerst schwierig, da ohne Anhaltspunkt kaum ein Prozessschritt als Fehlerquelle identifiziert werden kann. Sind beispielsweise auf einem Bauteil, das einem Beschichtungsprozess unterzogen werden soll, feine metallische Abriebpartikel zu finden, die zu einem Beschichtungsfehler führen würden, könnte die Antwort auf die Frage „Aus welchem Material bestehen denn diese Partikel?“ äußerst hilfreich bei der Fehlersuche sein. Handelt es sich um eine Kupfer- oder Aluminiumlegierung oder etwa um Stahl – und wenn ja, um welchen Stahl? Ist diese Frage beantwortet, könnte leicht der Prozess- oder Lieferschritt identifiziert werden, bei dem Maschinenelemente aus solchen Materialien mit dem Bauteil in Berührung kommen.

Hochmodernes Elektronenmikroskop für Detektivarbeit

Das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) der Universität Augsburg kann bei dieser Art von Fragestellungen schnell, kostengünstig und kompetent behilflich sein. Das hochmoderne Elektronenmikroskop ist für die „Detektivarbeit“ die Lupe, die neben der Visualisierung auch noch so kleiner Strukturen die Möglichkeit bietet, innerhalb von Sekunden deren chemische Zusammensetzung zu bestimmen. Auf dieser Grundlage und durch langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit einer Vielzahl an Firmen kann sich das AMU auf die Spurensuche für die Ursache nicht erfüllter Qualitätskriterien begeben und Problemlösungen erarbeiten.

Das neue Magazin Ausgabe Wirtschaft ist erschienen. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Dieser Artikel ist in unserem Magazin ahochdrei Wissen. Effizienz. Produktion. erschienen. Diese Ausgabe mit dem Schwerpunkt Wirtschaft widmet sich der Arbeit 4.0, Schlüsseltechnologien in der Region und der hohen Lebensqualität im Wirtschaftsraum Augsburg A³.

Von |2018-10-13T09:23:59+00:005. September 2018|A³-News, Innovation und Technologietransfer, Regio-Blog|

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close