Die Zukunft der europäischen Luft- und Raumfahrt kommt aus der Region Augsburg A³

Eine einzigartige Konzentration von Weltmarktführern und Kompetenzen, Forschungsplattformen, Branchennetzwerke und Wissenstransfer: Dafür steht die Augsburg Aerospace Area. In der Luft- und Raumfahrt historisch tief verwurzelt, sichert eine der dynamischsten Regionen Europas seit Jahren den europäischen Zugang zum Weltraum.

Meilenstein für die europäische Raumfahrt

Am 25. September 2018 startete die ARIANE 5 zum einhundertsten Mal vom Weltraumbahnhof in Kouru, Französisch-Guayana. Dieses Jubiläum markiert einen Meilenstein für die europäische Raumfahrt. So auch für die Region Augsburg A³. Denn aus dieser stammen wesentliche Teile für die  zuverlässigste, leistungsfähigste und erfolgreichste Weltraumrakete. Vom Jahr 1973 bis heute entwickelt und produziert das Augsburger Unternehmen MT Aerospace wichtige Komponenten für den Bau der Ariane-Raketen. Das konnten auch die Besucher der Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren (BuKo) erleben. Rund 1.000 junge Unternehmer, Entscheidungsträger und Nachwuchskräfte aus ganz Deutschland kamen vom 13. bis 16. September 2018 in Augsburg zusammen. Hier lernten sie die wirtschaftlichen Highlights der Region kennen. Des Weiteren bekamen sie bei einem Rundgang durch die Produktion von MT Aerospace einen exklusiven Blick hinter die Kulissen des etablierten Luft- und Raumfahrtstandorts.

Einzigartige Konzentration von Weltmarktführern und Kompetenzen

Spätestens dabei wurde den Teilnehmern der BuKo klar, wie stark diese Industrie in der Region A³ verwurzelt ist. Ihre Geschichte startete bereits mit den ersten Flugversuchen des Pioniers Salomon Idler im 17. Jahrhundert. Derzeit sind rund 20.000 Menschen in der Branche im Wirtschaftsraum Augsburg A³ beschäftigt. Dabei gestaltet  gestaltet und gestaltete die Augsburg Aerospace Area viele bedeutende Projekte mit. Dazu zählen unter anderem Airbus Helicopters, das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU), der Augsburg Innovationspark und viele weitere. Die Liste der Akteure ist lang. Unter ihnen befinden sich Experten entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Automatisierer für die Produktion, Global Player der Luft- und Raumfahrt-Zulieferindustrie sowie hochinnovative Materialhersteller.

Der Stoff, der Fliegen leichter macht

Zu letzteren zählt beispielsweise SGL Carbon. Als führender europäischer Carbon- und Faserverbundwerkstoff-Hersteller hat die SGL Group ihre gesamten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Wirtschaftsraum Augsburg gebündelt. Moderne Werkstoffe sind in der Luftfahrt der Schlüssel zum Erfolg. Gleichzeitig gilt die Mechatronik als Leittechnologie im Wirtschaftsraum Augsburg. Sie bildet die Grundlage für die Automation von Herstellungsprozessen und ist Aushängeschild für die erfolgreiche Produktionsregion A³. Großer Wert wird dabei auch auf die Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gelegt. Ein gutes Beispiel ist hier das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Seit Anfang 2018 wird im Augsburg Innovationspark das frisch gegründete DLR Institut für Test und Simulation für Gasturbinen aufgebaut. Es entwickelt in der Fuggerstadt neue Triebwerkstechnologien und ist gleichzeitig starker Partner für Unternehmen. Durch diesen Fokus auf Forschung und Wissenstransfer sichert die Region ihre Vorreiterrolle für die Luft- und Raumfahrtprojekte, auch in der Zukunft.

Augsburg Innovationspark: Heimat für die Produktion von morgen

Zahlreiche weitere bedeutende Weltmarkt- und Technologieführer, Forschungseinrichtungen und Netzwerke sind in der Region A³ zuhause. Für den dringend benötigten Austausch untereinander steht dabei  der Augsburg Innovationspark. Hier entsteht auf rund 70 Hektar ein Jahrhundertprojekt. 2016 mit dem Technologiezentrum Augsburg als Herzstück eröffnet, hat sich der Augsburg Innovationspark dem Wissenstransfer verschrieben. National und international etabliert, schärft er das Profil des Wirtschaftsstandorts A³. Hier erschließt die Region ihre Zukunft in den Kompetenzfeldern Faserverbundtechnologie, Mechatronik und Automation, Umwelttechnologie sowie IuK und Aerospace und entwickelt sich zu einem Zentrum für Ressourceneffizienz und Industrie 4.0 von europäischem Rang.

 

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