Augsburgs Kultur- und Kreativwirtschaft: erfolgreich und unbekannt

Eine bestimmte Branche rückt seit einigen Jahren in Augsburg immer mehr ins wirtschaftspolitische Rampenlicht: die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK). Im bundesweiten Vergleich ist sie in der Fuggerstadt überdurchschnittlich stark vertreten – und das soll auch so bleiben.

Die Zahlen sprechen für sich

2013 bestand die Kultur- und Kreativwirtschaft aus 1.058 Selbstständigen und Unternehmen. Zu diesem Zeitpunkt machte dies 10,3 Prozent aller Augsburger der Metropolregion München, und auch im bundesweiten Vergleich ist dies ein sehr hoher Wert. Der Jahresumsatz von 943 Millionen Euro ist beinahe so hoch wie im Einzelhandel und fast doppelt so hoch wie in der Gesundheits- und Sozialbranche. Mit insgesamt 7.592 Erwerbstätigen arbeiten wesentlich mehr Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft als im Baugewerbe. Besonders stark sind die Bereiche Design, Software/Games und Architektur – Tendenz steigend. Diese Zahlen lieferte das Büro für Kulturwirtschaftsforschung aus Köln, das von der Stadt Augsburg 2016 mit einer Studie über die heimische Kultur- und Kreativwirtschaft beauftragt wurde.

Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Stadt weiß, wie bedeutend die Kultur- und Kreativwirtschaft für Augsburg ist, und will diese Branche weiter stärken. Gemeinsam mit den Stadtwerken Augsburg entwickelt die Stadt deshalb ein Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft auf dem Areal des alten Gaswerks in Augsburg-Oberhausen. Und mit Colin Martzy wurde bereits 2015 in der städtischen Wirtschaftsförderung ein eigener Ansprechpartner für die Kultur- und Kreativwirtschaft eingestellt.

Titelbild des neuen ahochdrei Immobilienmagazin. Foto: Regio Augsburg Wirtschaft GmbH

Dieser Artikel ist in unserem Magazin ahochdrei Märkte. Werte. Chancen. erschienen. Diese Ausgabe mit dem Schwerpunkt Immobilien widmet sich dem aufstrebenden Immobilienmarkt der bayerischen Metropole Augsburg und seiner Region.

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