Nur nachhaltiges Wirtschaften erhält langfristig unsere natürlichen Ressourcen und macht ein gutes gesellschaftliches Zusammenleben möglich. Immer mehr Unternehmen richten ihre Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle deshalb nachhaltig aus. In der Region Augsburg, mit einem starken gesellschaftlichen und kommunalen Nachhaltigkeitsprozess, gibt es auch immer mehr nachhaltige Unternehmen. Ein Beispiel ist die Manomama GmbH. Als eines von drei Beispielen wurde Sina Trinkwalder, die Gründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens, für eine Dokumentation begleitet, die derzeit in den deutschen Kinos zu sehen ist.

Im Film FAIR TRADERS, welcher seit dem 28. März 2019 bundesweit im Kino läuft, zeigen zwei Unternehmerinnen und ein Unternehmer, wie man mit fairer und nachhaltiger Produktion zum Beispiel von Lebensmitteln und Textilien heute erfolgreich sein kann. Neben Sina Trinkwalder werden eine junge Biolandwirtin und Biohofladenbesitzerin sowie der Gründer der Remei AG, ein Schweizer Unternehmen für Biobaumwolle, portraitiert.

Sina Trinkwalder stellt zusammen mit ihren rund 150 Angestellten nachhaltige Mode und Textilien in Augsburg her. Auslöser für die Firmengründung vor 19 Jahren war jedoch nicht die Produktidee, sondern das Ziel, Menschen, die bei anderen Unternehmen oftmals keine Chance haben, ein gerechtes Einkommen und so auch Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen. Am Arbeitsmarkt siend dies vor allem Menschen mit multiplen Vermittlungshemmnissen. Bei Manomama haben sie unbefristete Arbeitsverhältnisse, faire Stundenlöhne und individuell angepasste Arbeitszeiten. Nur um dies möglich zu machen und aufgrund Augsburgs Industriegeschichte gündete sie das Textilunternehmen.

Bei der sozialen Verantwortung hört es aber nicht auf. Manomama produziert mit biologisch und wenn möglich regional hergestellten Stoffen und sucht für Abfallstoffe, der eigenen Produktion sowie der von anderen Unternehmen, möglichkeiten des Recyclings oder Upcyclings. Aber auch die Vorstufen wie das Weben und Färben oder die Applikationen wie Knöpfe und Reisverschlüsse sind regional und ökologisch produziert. Was ökologische Lieferketten und geschlossene Stoffkreisläufe betrifft, ist Manomama ein gutes Vorbild für viele andere Unternehmen. Mehr über die Geschichte des Unternehmens kann in Sina Trinkwalders beiden Büchern nachgelesen werden.

Der einzige Manomama-Laden befindet sich übrigens in der Augsburger Innenstadt. Zu finden auch im neuen Buch für nachhaltiges Leben in der Region Augsburg, dem Lifeguide Augsburg: Nachhaltig unterwegs in Stadt und Region (https://news.region-a3.com/2019/04/11/nachhaltige-stadtfuehrung-in-augsburg/).

 

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