Im Rahmen des JOBSTARTER plus-Programms, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Europäischen Sozialfonds, trafen sich Vertreter verschiedener Projekte zum Thema Lernortkooperation vom 13. bis 14. Mai in Nürnberg. Neben höchstinteressanten Beiträgen aus Praxis und Wissenschaft arbeiteten die Teilnehmer intensiv und konstruktiv in Kleingruppen zusammen. Dabei beschäftigten sie sich mit den Fragen: Welche Formen von Lernortkooperationen gibt es?, Welchen Einfluss hat Digitalisierung auf die einzelnen Lernorte? und Wie unterstützen, erleichtern und verbessern digitale Medien und Technologien die Zusammenarbeit von Lernorten? bzw. Welche Herausforderungen und Potenzial bestehen?.

Fazit der beiden Tage ist, dass es lange schon Lernortkooperationen gibt, ganz klassisch in der dualen Berufsausbildung sind die Lernorte Betrieb und Berufsschule. Hinzu kommen aber weitere Komponenten, wie beispielsweise überbetriebliche Lernorte oder die Zusammenarbeit mehrerer Betriebe oder auch praxisorientierte wissenschaftliche Einrichtungen. Ob Verbundausbildung, Ausbildung im Verbund oder duale Berufsausbildung, Digitalisierung hält bereits Einzug. Doch um die Potenziale optimal zu nutzen sind strukturelle Rahmenbedingungen notwendig, die nicht ausschließlich zwischen den Lernorten festgelegt werden können, sondern die vor allem auf regionaler Ebene und Bundeslandebene verankert werden müssen. Trotzdem wurden in der Lernwerkstatt konkrete Beispiele vorgestellt wie die Zusammenarbeit zwischen Lernorten im Zeitalter der Digitalisierung erfolgreich gestaltet werden kann. Denn im Vordergrund stehen nach wie vor die Auszubildenden, die bestmöglich auf die Arbeit in ihren gewählten Beruf vorbereitet werden sollen. Und dafür ist es wichtig, dass Lernortkooperationen funktionieren.

Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH unterstützt gemeinsam mit den Eckert Schulen Augsburg im JOBSTARTER plus-Projekt „Cluster-KMU-Bildung 4.0“, kleine und mittelere Unternehmen dabei, ihre betriebliche Aus- und Weiterbildung an die Anforderungen der Wirtschaft 4.0 anzupassen. Dazu gehört es auch mittels Weiterbildung und Zusatzqualifizierung die Azubis und Mitarbeiter für die Digitalisierung fit zu machen. Best-Practise ist beispielsweise der „Roboter-Azubi-Wettbewerb 4.0“. Außerdem gilt es die Lernorte Betrieb, Berufsschule und überbetriebliche Bildungsstätten zusammenzubringen und beim Einsatz digitaler Technologien zu unterstützen.

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Lydia Keller, 0821/450 10-231 und Veronika Wobser, 0821/450 10-261

www.cluster-kmu-bildung40.de