Zwei Wettbewerbe des Freistaats Bayern zur Unterstützung innovativer Zukunftsprojekte oder Zukunftsstrategien wurden 2018 im Rahmen des Regionalmanagements ausgeschrieben. Einer der Gewinner im Rahmen des Wettbewerbs „Regionale Zukunftsprojekte“: Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH mit ihrem Wettbewerbsbeitrag „Zukunftsstrategie A³ Wirtschaftsraum Augsburg 2030“. Mit 100.000 Euro wird die Studie „Zukunftsperspektive A³ 2030“ und damit die Entwicklung einer Zukunftsstrategie maßgeblich gefördert.

Zukunftsstrategie für die Region

Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und ihre Gesellschafter Stadt Augsburg, Landkreis Augsburg und Landkreis Aichach-Friedberg möchten mit einer Studie der für alle wahrnehmbaren wirtschaftlichen Dynamik, den vielfältigen – und in der Summe überaus positiven – ökonomischen Entwicklungen der letzten zehn Jahre im Wirtschaftsraum Rechnung tragen. Das sogenannte „Integrierte Handlungskonzept“, das 2008/2009 als Grundlage für das Regionalmanagement im Wirtschaftsraum Augsburg und damit auch für die Arbeit der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH zusammen mit Gutachtern erarbeitet worden war, soll damit nicht nur ein Update erhalten, sondern in einen neuen Ansatz, eine Zukunftsstrategie, münden.

Analyse des erreichten Status Quo in Sachen Wirtschaftsstandort

„Natürlich wurden die Strategie und die Instrumente der Wirtschaftsförderung laufend der Entwicklung angepasst. Nun soll aber intensiv und unter Begleitung von externen Gutachtern der erreichte Status Quo in Sachen Wirtschaftsstandort analysiert und die Strategien und Instrumente der Wirtschaftsförderung überprüft werden“, so Andreas Thiel, Geschäftsführer Regio Augsburg Wirtschaft GmbH. Die Regio Augsburg Wirtschaft GmbH und ihre Gesellschafter sind überzeugt: Der richtige Weg ist eingeschlagen, passende Themen werden besetzt, gute Angebote und Produkte für Unternehmen in der Region und für Ansiedlungen sind im Einsatz. Nach zehn Jahren sollen nun Zeit und auch Mittel in die explizite Untersuchung investiert werden, ob Standortmarketing, Fachkräftesicherung und Fachkräftemarketing, Innovationsförderung und Technologietransfer sowie nachhaltiges Wirtschaften die richtigen Schwerpunkte innerhalb der Angebote der Wirtschaftsförderung sind, und ob jenseits der bisherigen Kompetenzfelder (Mechatronik und Automation, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Aerospace und Faserverbundtechnologie) auch Querschnittsthemen wie Ressourceneffizienz, Digitalisierung/Industrie 4.0/Internet of Things oder, ganz neu, das Thema Gesundheitswirtschaft, festgemacht an der neuen Universitätsmedizin, richtig in den Aktivitäten der Wirtschaftsförderung verankert sind. Die Erarbeitung der Studie „Zukunftsperspektive A³ 2030“ wird innerhalb der nächsten eineinhalb Jahren erfolgen, mit 100.000 Euro maßgeblich gefördert im Rahmen des Regionalmanagements des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.