Aus dem Programm des Technologietransfer-Kongresses am 31.03.2020: Im bundesweit ersten Forschungsprojekt zum Thema „Digitalisierung im Handwerk“, wurden neue Anwendungsmöglichkeiten für digitale Schlüsseltechnologien für Handwerksunternehmen entwickelt. Eine der insgesamt 8 Technologieführungen beleuchtet am Kongresstag neu entwickelte digitale Werkzeuge für die Anwendungspraxis in handwerksorientierten Betrieben. Für die Entwicklung von neuen digitalen Technologien im Handwerk gibt es seit Januar einen neuen Fördermitteltopf.

Fit für die Zukunft: Maßgeschneiderte digitale Assistenzsysteme und Prozesse für das Handwerk

Wie können neue Lösungen und Techniken für den Praxiseinsatz aussehen, um den gesamten Prozess von der Auftragsannahme über die Bearbeitung und Problemlösung vor Ort beim Kunden bis hin zur Rechnungsstellung komplett digital zu unterstützen?

Am Beispiel des Prozesses der Behebung einer typischen Heizungsstörung entstand unter wissenschaftlicher Begleitung des Fraunhofer IGCV ein neuer Ansatz, der von der Analyse und Fehlerbehebung, z.B. mittels AR-Brille, dem Anfertigen von Kleinteilen vor Ort beim Kunden per 3D-Druck, der Lagerhaltung bis hin zur automatisierten Rechnungstellung eine vollständig digitale Prozesskette aufbaut. Einblicke in diese neuen Möglichkeiten für Handwerksbetriebe gibt Knuth Ensenmeier, von der Handwerkskammer für Schwaben, Initiator des bundesweit hochinnovativen Forschungsprojekts „Handwerk Digital“. Besichtigt werden kann beim  Technologietransfer-Kongress ein neuartiger logistikfähigen Container, der digitale Werkzeuge wie eine AR-Brille, einen 3D-Scanner und -Drucker sowie eine Drohne an Bord hat. All dies kann ein Handwerker zukünftig vor Ort beim Kunden zum Einsatz bringen.

Neuer Fördermitteltopf für digitale Innovationen für das Handwerk

Mit einer brandneuen Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) werden derartige Neuentwicklungen im Bereich maßgeschneiderter, innovativer und digitaler Technologien im Handwerk nun vorangetrieben. Handwerksunternehmen sollen in die Lage versetzt werden, neuartige oder signifikant verbesserte Handwerksleistungen anzubieten oder ihre Dienstleistungen deutlich effizienter und nachhaltiger zu machen. Gefördert werden können nun anwendungsorientierte Verbundprojekte, beispielsweise zwischen Handwerksunternehmen, Technologieausrüstern, Dienstleistern und Forschungspartnern.

Jetzt einen Forschungspartner in der Region Augsburg finden

Eine Antragstellung ist ab sofort möglich. Projektskizzen sind bis spätestens zum 4. Mai 2020 einzureichen. Den geeigneten Forschungspartner in der Region Augsburg finden Interessierte u.a. vor Ort beim Technologietransfer-Kongresses am 31.3.2020. Richten Sie Ihre Anfrage gerne auch direkt an das Netzwerk der TransferEinrichtungen Augsburg (TEA), wir vermitteln Sie gerne an die richtigen Ansprechpartner weiter.

 

Ihre Ansprechpartnerin bei der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH (Veranstaltungsorganisation):

Stefanie Haug
Telefon: 0821 450 10 235
E-Mail: stefanie.haug@region-A3.com

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