Auch bei der Regio Augsburg Wirtschaft GmbH wird die Fürsorge für das Team großgeschrieben: Schutzmasken, Spuckschutzwände, Desinfektionsmittel und Co. sind in die Räumlichkeiten der Regio eingezogen. Und als regionale Wirtschaftsförderung freuen wir uns ganz besonders, wann immer wir auf regionale Produkte zurückgreifen können.

In Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie ist häufig Umdenken gefragt – sei es im Büroalltag, der Unternehmensausrichtung oder bei Kooperationen und gegenseitiger Unterstützung. Regionale Unternehmen wie der Textilhersteller Dierig oder die deka messebau GmbH zeigen, wie ein Umdenken in Zeiten von Corona funktionieren kann.

Masken aus der Region

Spätestens seit der bundesweiten Maskenpflicht ist die Nachfrage nach Schutzmasken hoch. Für den medizinischen Sektor dringend benötigte FFP-Masken werden jedoch Mangelware. Daher wird für die Bevölkerung zunehmend auf wiederverwendbare Stoffmasken gesetzt – und immer mehr Textilunternehmen stellen ihre Produktion dahingehend um. Auch die fleuresse GmbH entschied, in der Corona-Krise neben Bettwäsche wiederverwendbare Hygienemasken herzustellen. Die insgesamt hohe Nachfrage und insbesondere der dringende Bedarf an Masken im Seniorenheim Christian-Dierig-Haus veranlasste das Unternehmen zu dieser Entscheidung. Stoffe und Know-how sind vorhanden – also warum nicht mit Masken unterstützen?

So wurde die Produktion im Werk in Österreich kurzerhand erweitert: Aus den Stoffen für Bettwäsche nähen MitarbeiterInnen die Gesichtsmasken. Pro Woche entstehen rund 3.000 Exemplare der waschbaren Baumwollmasken, die Mund, Nase und Kinn bedecken. Nachdem die ersten Hygienemasken direkt an das benachbarte Christian-Dierig-Haus und weitere Altenheime gespendet wurden, finden sie nun ihren Weg in Augsburger Unternehmen – wie zur Regio Augsburg Wirtschaft GmbH.

Neuer Büroalltag mit Trennwänden

Auch für die deka messebau GmbH bewirkte die Corona-Zeit die Notwendigkeit umzudenken: Als Anbieter für die Entwicklung und Umsetzung von Messeständen in Individualbauweise schafft das Unternehmen normalerweise Raum, in dem Menschen zusammenkommen, in dem persönlicher Austausch und interaktive Begegnungen stattfinden. All dies ist mit Covid-19 nicht oder nur angepasst möglich. Mit den veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert, stellt das Unternehmen innerhalb von kürzester Zeit das Angebot auf Schutzprodukte um. Produkte wie Trennwände, die auch in Zeiten von Corona persönlichen Austausch zulassen und die vor allem eines ermöglichen: vorsichtige Schritte zurück in eine veränderte „Normalität“ – auch bei der Regio.